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Bericht 2020: Berndorf AG steuerte mit vorausschauender Planung und leichtem Plus durch Corona-Krise




BERNDORF (30.03.2021) – Das Corona-Pandemie Jahr, das die Weltwirtschaft 2020 so schwer in Mitleidenschaft zog, geht auch als Krisenjahr in die Chronik der Berndorf AG ein. Jedoch gelang es den Berndorf Gruppenunternehmen aus eigener Kraft überdurchschnittlich gut – gemessen an vielen Marktbegleitern sowie an anderen Branchen – durch dieses Jahr zu steuern. Die Betriebe waren dank vorausschauender Vorsorge in der Lage, sich auf ausreichend Liquidität zu stützen.

Zusätzlich wurden dank ausgeprägter gesundheitlicher Disziplin der Mitarbeitenden 2020 nur wenige positiv getestete Corona-Fälle in den Berndorf-Teams weltweit verzeichnet. Die meisten Betriebe arbeiteten unter Einhaltung aller Sicherheitsauflagen durch. Das gruppenweite Umsatzvolumen ging im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent von EUR 510 Mio. auf EUR 460 Mio zurück. Trotz dieses Rückgangs konnte auch im Coronajahr 2020 ein positives Ergebnis vor Steuern sowie ein leichter Jahresüberschuss in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages ausgewiesen werden.

Kapazitäten in den Betrieben auf neue Marktsituation ausgerichtet
Vorübergehend machten einige Gruppenunternehmen von nationalstaatlichen Kurzarbeitsmodellen Gebrauch. Auch war es zur Anpassung der Kostenstrukturen an veränderte Produktionskapazitäten in einzelnen Bereichen notwendig, sich von Mitarbeitenden zu trennen. Eine Gesamterschütterung der Berndorfer Geschäftsmodelle trat erfreulicherweise jedoch nirgendwo ein. Wesentlich erscheint, dass sämtliche Geschäftsbereiche, die zur Berndorf Gruppe zählen, zum Jahresende 2020 lebensfähig sind und – abgestimmt auf unterschiedliche Nachfrageniveaus – auch künftig bleiben. Im Vorjahr beschäftigte die Berndorf Gruppe in den voll konsolidierten Unternehmen im Schnitt 2.180 Mitarbeitende (–  4,1 % vgl. mit 2019) in mehr als 20 Ländern.

Erfolgreiche Bewährungsprobe für neue Organisationsstruktur
Ihren ersten Belastungstest konnte 2020 auch die im Jahr davor vollzogene Neustrukturierung der Berndorf Gruppe bestehen, in deren Rahmen die Abspaltung von Automotive-Spezialist stoba mit Hauptsitz in Backnang (D) auf die Berndorf AutoMotive AG (BAMAG) erfolgt war. Nach acht Jahren Zugehörigkeit zur Berndorf Gruppe steht das Unternehmen mit ausgewiesener Kompetenz in der Präzisionstechnik nunmehr erfolgreich auf eigenen Beinen. Die größere Bewegungsfreiheit für stoba erwies sich als der richtige Zukunftsweg für die Gruppe, die nun von der BAMAG-Holding geführt wird. Die Eigentümer der BAMAG-Holding sind ident mit jenen der Berndorf AG, die seit 2020 an der Spitze einer schlankeren Berndorf Gruppe steht. Als Schwesterunternehmen zur Berndorf AG konnte die BAMAG Gruppe dennoch Teil der erweiterten Berndorf-Unternehmensfamilie bleiben.

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