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Wasser neu erleben: Frisch eröffnetes Regionsbad Gänserndorf setzt Maßstäbe


Aquacross-Anlage und Boulderwand über dem Wasser in einer für Österreich einzigartigen Kombination.



Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete das neue Regionalbad Gänserndorf.


BERNDORF/GÄNSERNDORF (3.2.2020) – Termingerecht konnte das generalüberholte und deutlich ausgebaute Regional-Hallenbad der Stadt Gänserndorf – ca. 35 Kilometer nordöstlich von Wien – im Februar 2020 in seine Premieren-Saison starten. Nach 16 Monaten Bauzeit gelang Berndorf Bäderbau (www.berndorf-baederbau.com) als Generalunternehmer die Realisierung eines Vorzeigeprojekts, das neben Österreichs 1. Aquacross-Anlage gleich mehrere Highlights aufzuweisen hat. Für den launig-sportlichen Höhepunkt der Eröffnung sorgte der Bürgermeister der Standortgemeinde.

 

Bei der Schlüsselübergabe für das Multifunktionshallenbad aus dem Hause Berndorf überraschte Stadtchef Rene Lobner als erster Tester der modernen Anlage das staunende Publikum. Vor den Augen von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Berndorf Bäderbau-Geschäftsführer Christian Brunner kletterte der Bürgermeister auf den 3-Meter-Turm und tauchte per elegantem Kopfsprung samt Bürokleidung ins Becken. Es sind aber nicht nur die Mutigen, die rund um das 25 Meter-Bassin mit 6 Wettschwimmbahnen auf ihre Rechnung kommen.

 

Aquacross: neu in Österreichs Bäderlandschaft
Der in Österreich einzigartige Hindernis-Parcours der Aquacross-Anlage sowie die 5 Meter hohe Boulderwand über dem Wasser kombinieren spielerisch die sportlichen Herausforderungen einer Kletterwand mit den mentalen Anforderungen eines Sprungturms. So werden Geschicklichkeit und Koordination für Schwimmbadbesucher aller Altersstufen trainiert und gefördert. Kinder und Jugendliche aus den Schulen von Gänserndorf und Umgeben nutzen außerdem das ebenfalls sanierte Lehrschwimmbecken in der Größe von 6 mal 10 Metern.

 

Finanzierung: Gemeinden ziehen an einem Strang
Hervorzuheben sind am Gänserndorfer Hallenbad aber auch die Finanzierung und die Nutzungsidee des Projektes. Die Gesamtkonzeption des Projektes ist auf ein Einzugsgebiet von rund 100.000 Menschen in der niederösterreichischen Region Weinviertel ausgerichtet. Folgerichtig wurde die Finanzierung des Bauwerks an die Kooperation von nicht weniger als 30 Gemeinden gekoppelt, und gemeinsam mit Bund und Land Niederösterreich realisiert.

 

Die Stadt Gänserndorf als Leadpartner trägt das finanzielle und wirtschaftliche Risiko und auch sämtliche organisatorischen Aufgaben. Jede Partnergemeinde zahlt auf 25 Jahre, pro Einwohner und Jahr (indexangepasst) einen Euro an die Stadtgemeinde Gänserndorf. Im Gegenzug wird den Schulen der Region die Möglichkeit geboten, im Rahmen des Unterrichts das Regionsbad zu nutzen. So ziehen alle Partner bei der gesellschafts- und bildungspolitischen Zukunftsinvestition “Regionsbad Gänserndorf“ an einem Strang.