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Erfolgreich mit familienbewusster Unternehmenskultur


Personeninfo: (von links): Stadtrat Franz Rumpler, Joseph Miedl, Ulrike Grünling (alle Wirtschaftsforum Triestingtal), Peter Pichler (CEO Berndorf AG), Petra Herzog, (Leitung Human Resources, NÖM AG), Mag. Jan Ledochowski (Institut Beruf & Familie)

Fotocredit:
Heinz Musich/Wirtschaftsforum Triestingal


BERNDORF (28.10.2019) Erfolgreiches Wirtschaften fußt nicht nur auf Innovationskraft und sportlichem Wettbewerbsgeist, sondern wird auch von vielen Einflussfaktoren rund um den Unternehmensstandort bestimmt. Die am häufigsten genannten Faktoren reichen von Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur über das Ausbildungsniveau der ansässigen Bevölkerung bis hin zu steuerlichen Regelungen. Wachsende Bedeutung erlangte zuletzt auch die Familienfreundlichkeit der Lebens- und Arbeitsbedingungen am Standort – sie beeinflusst, wo jemand gerne zur Arbeit geht.


Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Region um Berndorf
Ende Oktober 2019 diskutierten rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer auf Einladung des Wirtschaftsforums Triestingtal bei einem Business Breakfast in der Kantine der Berndorf AG, wie sich die Region rund um den Hauptstandort der Berndorf AG in dieser Frage aufstellt. Der Befund fiel positiv aus. Die zweimal in externen Audits bestätigte Zertifizierung als „familienfreundliche Region“ macht das Triestingtal mit Berndorf im Zentrum zu einer der Pionierregionen auf diesem Sektor.


Mit ihren am Hauptstandort ansässigen Gruppenunternehmern unterstützte die Berndorf AG schon frühzeitig das regionale Streben nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft sei vor allem eine Frage vielfältig gelebter Praxis, unterstrich Berndorf AG CEO Peter Pichler als Co-Gastgeber des Business Breakfast.


Familienfreundliche Praxisbeispiele aus der Berndorf Gruppe
Beispielsweise gelang es der Berndorf AG, mit den „Sommerbären“ ein technik- und kreativitätsaffines Sommercamp ins Leben zu rufen. Seit knapp 10 Jahren schätzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berndorf Gruppe das Angebot, ihre Kinder im Alter von 3-12 Jahren für zwei Ferienwochen in die Obhut eines engagierten Betreuerteams in Zusammenarbeit mit verschiedenen ansässigen Betrieben zu geben. Jahr für Jahr nehmen 30-50 Kinder an diesem Abenteuer am Gelände des Wirtschaftsparks Berndorf teil.


Die familienfreundliche Orientierung in der Gruppe werde abseits von Ferienevents auch im Berufsalltag spürbar, so der Berndorf AG CEO. Betriebe wie Berndorf Sondermaschinenbau mit beruflichen Schnupperangeboten für Jugendliche in der Lehrwerkstätte oder Berndorf Bäderbau mit der neu konzipierten Initiative „Väter bringen ihre Töchter, Mütter ihre Söhne – und umgekehrt“ schaffen es, Barrieren und Informationsdefizite zwischen Berufs- und Familienwelt abzubauen.


In der seit mehr als 30 Jahren wieder privatwirtschaftlich organisierten Berndorf AG hat sich unter Beteiligung von Mitarbeitenden und Management eine familienbewusste Unternehmenskultur entwickelt. Peter Pichler: „Wir sind zwar kein klassischer Familienbetrieb, unsere Gruppenunternehmen tragen aber viel Familiensinn in sich. Deswegen verstehen wir generationsübergreifendes Denken im Umgang mit Technologie, Umwelt und erst recht mit Menschen als Verpflichtung gegenüber unserer 176-jährigen Geschichte. Schon über Generationen ist die Berndorf AG für viele Familien berufliche Heimat gewesen und will das auch in Zukunft sein.“