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„Let’s celebrate!“ – 1.400 gratulierten dem Werk Berndorf



















Das Berndorf AG-Fest zum 175. Geburtstag und zum 30-Jahre-Jubiläum als privates Unternehmen verband Mitarbeitende aus aller Welt unterm Zirkuszelt.

So ein Fest hat Berndorf noch nicht gesehen. Der 14. und 15. September – fast auf den Tag genau 175 Jahre nach Grundsteinlegung für die Industrieproduktion im Triestingtal durch die Werksgründer Alexander Schoeller und Alfred Krupp – grub sich in tief in die Erinnerung von Stadt und Werk ein. Alle, die beim zweitägigen Veranstaltungsreigen, der von Mitarbeitenden für Mitarbeitende in knapp zehnmonatiger Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt wurde, mit von der Partie sein konnten, haben an einer kleinen aber feinen Legende mitgeschrieben.

Die Kurzbilanz dieser Unternehmensgeburtstagsparty in einer für die Berndorf AG neuen Dimension:

 

  • Überschäumende Stimmung beim heiß umkämpften Berndorfer Jubiläums-Fußballcup der Teams aus den weltweiten Gruppengesellschaften am Freitag.
  • Bewunderung bei den Berndorfer Stadt-Kulturspaziergängen über Architektur und soziale und bildungspolitische Innovationen, die eine historischen Symbiose aus Werk und Stadt im Laufe der Jahrzehnte hervorgebracht hat.
  • Und am Ende ausgelassene Feierlaune am Samstag im Jubiläumsfest, das in seiner technischen Dimension und optischen Gestaltung zum leuchtenden Leitsymbol der Gesamtveranstaltung wurde.

 

Unter dem 30 Meter hohen Zeltdach, das schon während der Aufbauarbeiten in den Wochen vor der Veranstaltung für staunendes Stadtgespräch am Mutterstandort der Unternehmensgruppe sorgte, verbanden sich Generationen und Kulturen von Mitarbeitenden zu einer großen Einheit.

 

Alle spielten mit
Alle, jede und jeder der 1.400 Geburtstagsgäste auf seine Art, spielten mit – bis auf (vielleicht) das Wetter am Freitag. Bald nach Eröffnung der „Copa Berndorf AG“ durch die Vorstände Peter Pichler, Franz Viehböck und Dietmar Müller am Fußballfeld des Stadtklubs öffnete der Himmel seine Schleusen. Bei den Stadtführungen raschelten kurz die Regenpelerinen. Niemand ließ sich jedoch den Kulturgenuss von Margarethenkirche, K. u. K. Arbeiterstadttheater, Kruppstadtmuseum und den einzigartigen Berndorfer Schulen mit ihren kunstvoll in unterschiedlichen Stilepochen eingerichteten Klassenzimmern verderben. Gemeinsam mit den engagierten Kulturvermittlern des Museums leistete das Berndorfer Organisationsteam der Witterung zum Trotz ganze Arbeit.
Im Fußball schien der einsetzende Regen das Sportfest überhaupt erst so richtig zum elektrisierenden Ereignis bei original „britischen Bedingungen“ werden zu lassen. Denn – was wäre ein Fußballturnier, bei dem gelaufen, gekämpft, gerutscht und am Ende ins Schwarze getroffen wird, ohne tiefen Boden? Zwölf Mannschaften zu je sechs Spielern traten im Halbfeld-Modus gegeneinander an. Nachdem K.O.-System in zwei Vorrundengruppen ging es in die Entscheidung. Im rein deutschen kleinen Finale um Platz 3 setzte sich das Team von HASCO in einem hochdramatischen 7-Meter-Schießen gegen das Team von Hueck 3:2 durch.

Berndorfer „La Ola“ brachte Stimmung
Im großen Finale der österreichischen Teams von Berndorf Band und der Joh. Pengg AG ließen die Berndorfer Hausherren den Gästen aus dem steirischen Thörl mit 1:0 den Vortritt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen. Die begeisterten Fans – ausgestattet mit Berndorf-Klatschhänden – ließen „La Ola“ die Welle über die Tribüne gehen. Bei der Siegerehrung am Abend haben zwar manche die Stimme verloren, die siegreichen Steirer haben jedoch ihre Lederhosen anbehalten, die sie am folgenden großen Festtag gleich auch selbstbewusst im Jubiläumszelt ausführten.
Apropos Jubiläumsfestzelt: Die Konstruktion aus Stangen, Nägeln, Seilen, Planen und Schwerlastböden hielt Berndorf fast drei Wochen lang in Atem. Kaum ein Autofahrer, der die benachbarte Bundesstraße, die am Werksgelände vorbeiführt, passierte, konnte sich der Wirkung dieses Anblicks entziehen. Schon die nackten, technischen Zahlen, die dieses größte Zirkuszelt Europas beschreiben, faszinieren:

 

  • 30 Meter hohe Hauptmasten bis zu den vier „175-Jahre-Berndorf-Jubiläums-Flaggen“ an der Spitze
  • 60x60 Meter Grundfläche im Hauptzelt, gemeinsam mit den fünf Nebenzelten und Verbindungsgängen 6000 m2 umbaute Fläche
  • Zwei Wochen Aufbauzeit, vier Tage Abbauzeit

 


Einzigartiges Mitarbeiter-Fest mit Berndorf-Spirit
Gesteuert wurde dieses „kleine Weltwunder“ vom Hainfelder Impresario Martin Zehetner, der drei Wochen lang eine 70köpfige Crew bestehend aus internationalen Top-Leuten der Zeltbranche und Berndorf-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dirigierte. „Es war definitiv kein Job wie jeder andere – einzigartig im besten Sinn“, fasst er stellvertretend für sein Team zusammen. Selbst ein historischer Wolkenbruch in der ersten Aufbauwoche, der für einen veritablen Regenwasser-See im Zeltinneren gesorgt hatte und die anliefernden Sattelschlepper im Schlamm versinken ließ, konnte das Team nicht stoppen. Dank der hochwassergeprüften Berndorf AG-Betriebsfeuerwehr gelang es, alles Wasser wieder rechtzeitig abzupumpen.

Am großen Festtag, dem 15. September, spielte das märchenhaft lila-purpur leuchtende Großzelt alle Finessen aus, die es zu bieten hatte. Ein perfekt eingestelltes Cateringteam verwöhnte die Gaumen von 1.400 Gästen. Das Publikum konnte in Galaatmosphäre eine Reise durch die unterschiedlichsten Interpretationen des Berndorf-Spirits erleben, wie er heute weltweit in über 60 verschiedenen Gruppengesellschaften von mehr als 3000 Mitarbeitenden tagtäglich gelebt wird. In filmischen, musikalischen und szenischen Präsentationen auf der Bühne gewährten die Berndorf-Teams Einblicke in ihr Verständnis der modernen Berndorf-Kultur. Als das von Plasmo – einem der jüngsten Gruppen-Unternehmen – monatelang im Chor geprobte „Ein Hoch auf uns“ von der Bühne dröhnte, tanzte das ganze Zelt und ließ bei allen das Jubiläumsmotto „Let’s celebrate“ in Fleisch und Blut übergehen.

 

Was vom Jubiläum bleiben wird
Was von diesem prallen Festprogramm bleibt, sind unauslöschliche Erinnerungen bei allen Beteiligten. Sie werden sich schon bald nahtlos in die facettenreiche 175-jährige Unternehmensgeschichte des Werks Berndorf einordnen, die auch heuer wieder als druckfrisches „Menschen am Werk“-Chronikbuch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgelegt wurde. Genießen Sie in unserer Foto-Galerie Eindrücke vom 2-Tages-Jubiläumsfest  – oder reisen Sie durch die Berndorfer Werksgeschichte auf unserer historischen Website http://history.berndorf.at. Bis 26. Oktober können Sie außerdem noch die Sonderausstellung „175 Jahre Berndorfer“ im Kruppstadtmuseum  www.kruppstadt-berndorf.at/krupp-stadt-museum besuchen.

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